PIC-Verband - Professional Imagers Club

PIC-Stipendium 2010

Herzlichen Glückwunsch an die acht Gewinner des PIC-Stipendiums

Der Professional Imagers Club, kurz PIC-Verband, einer der aktivsten
Fotografenverbände im deutschsprachigen Raum, lässt neben seiner Mitgliederförderung
den Nachwuchs nicht außer acht. Die Integration junger Fotografen in das Netzwerk des
PIC, die kollegiale Hilfe zur Selbsthilfe und der kreative Austausch über aktuelle
fotografische Themen stehen im Fokus dieser Aktion.

Hermann Dörre, Initiator und Koordinator innerhalb des PICs: „ Wir wollen jungen
Nachwuchsfotografen, unabhängig davon, ob sie studiert haben oder über eine
betriebliche Ausbildung kommen, den Einstieg in die Studiopraxis ebnen. Im PIC
versammelt sich ein riesiges Potential an Erfahrung, gleichzeitig tut es den alten Hasen
gut sich immer wieder mit der offenen, unverstellten Sicht des Nachwuchses
auseinander zu setzen.“

Die acht frischgekürten Stipendiaten des PICs sind eingeladen, ein Jahr kostenlos an
allen angebotenen Workshops des Verbandes teilzunehmen. Eine Besonderheit dieser
zweitägigen Veranstaltungen: Sie finden meistens in den Studios der Mitglieder statt. So
ist neben dem vielseitigem Programm auch viel Raum für zwanglose Netzwerkbildung
und Fachdiskussionen. Ausserdem stellt der PIC Verband mit seiner Website eine
optimale Präsentationsplattform für die überraschend frischen Arbeiten der Stipendiaten
dar, die diese kostenlos nutzen dürfen.

Möglich macht dies das Engagement der Mitgliederfirmen

  • Epson
  • Hasselblad
  • Hensel Studiotechnik
  • PhaseOne
  • Konrad & Neumann
  • ProFoto
  • Sinar
  • Studioservice Bacht

die je ein Stipendium fördern.

Alle eingereichten Arbeiten wurden von Imaging Solutions, zur besseren Vergleichbarkeit
durch die Jury, zu großformatigen Fotobüchern auf echtem Fotopapier verarbeitet.
Im Fachbereich Design der Gorg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg traf sich die aus
Praxis, Presse und Lehre besetze Jury zur Auswahl. Die Lehre repräsentierten die
Professoren Michael Jostmeier (CGI) und Gerd Lindemann (Fotografie). Von der Presse
partizipierten Hermann Will, Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Fine Art
Printer sowie der Fotografieexperte Thomas Gerwers, Mitherausgeber und
Chefredakteur der ProfiFoto.

Aus der Praxis kamen: Rosina Bischur, Artbuying Heye, Group und
Jörg Hennig, Geschäftsführer Entwicklung & Kreation bei der SUIT. Group
Communications. Den Professional Imagers Club schließlich vertraten die
Fotografen Reinhard Fittkau, Hermann Dörre und Rolf Nachbar.

Hermann Dörre führte die Jury gekonnt durch alle Arbeiten, so das sich ein klares Votum
ergab. Gefördert werden vom PIC: Christine Beggel und Nina Gschlößl aus München,
Dave Coba aus Alsdorf. Aus Berlin Kirsten Heuschen und Timo Stammberger sowie
Professional Imagers Club Sabine Stein aus Köln. Mit Mathias Swoboda und Paul Wimmer darf der PIC auch zwei junge Fotografen aus Österreich willkommen heißen.

Einheitliches Fazit der Jury über die eingereichten Arbeiten: „Trotz der unterschiedlichsten
Biographien und Ausbildungswege lässt sich ein durchgängig hohes Gestaltungsniveau
in den Arbeiten erkennen, die uns die Auswahl nicht leicht gemacht hat. Es zeigt sich ein
Spiegel der jungen Fotografie, in der noch viel Potential steckt.“

Dieses Potential gilt es auch weiterhin zu fördern. Der Professional Imagers Club wird
auch im kommenden Jahr wieder Stipendien ausschreiben und freut sich auf eine
Fortsetzung seiner Förderarbeit.

Die Arbeiten der Stipendiaten werden am vierten PIC Workshop am 20./21. November
den Mitgliedern vorgestellt und sind in Kürze auf der Verbandswebsite www.picverband.
de zu sehen.

Jurysitzung PIC-Stipendium in Nürnberg